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Rechenschaft des Schreibers,
und GOtt in mir, und also lehre und schreibe ich von Ihme, lieben Brüder; sonst weiß ich nichts.
2. Vertraget mir doch meine Thorheit ein wenig, daß ichs euch sage, nicht mir zum Ruhm, sondern euch zur Lehre und Wissenheit, daß lhrs wisset, wen ihr spottet und schmähet, wenn lhr mich verhönet; soll ich euch nicht bergen, und meine es hertzlicb. Seyd doch nicht also wilde gegen der theuren Offenbarung, die uns GOTT zu letzte gönnet. Leset ihr sie von erst recht,sie hat einen gar edlen, hochtheuren Urständ und Anfang, welcher reichet über alle Vernunft, ja über die äussere Welt, und über das Licht der äuffern Natur: warum wütet ihr wider den Höchsten.
z. Ich vermahne euch Christlich, sehet zu, was ihr thur, daß euch nicht der Zorn des HErrn ergreiffe und euch GOtt fluche: ich sage euch, ich will unschuldig seyn an eurer Seelen, so ihr das erwecket. Sehet, was beym Elia, 2. Kön. c. i. auch Korah, Dathan und Abiram in der Wüsten geschah. 4W Mose c. 16. Ich sage euch, so viel mir im HErrn erkannt ist, es dürfte euch und mehrern also ergehen, denn es ist ietzo eine wunderliche Zeit, nicht allen.bewußt und erkant; der HErr hat seinen Eifer-Geist gesandt! es ist eine wunderliche Zeit vor der Thür, das werdet ihr erfahren, so ihr lebet.
4. Meine lieben Brüder! Feindet mich nur um miner Wissenschaft nicht an. Dann ich, der ich dev Ich bin, habe es nicht zuvorn gewußt, das ich euch habe geschrieben. Ich vermeinte, ich schrieb allein mir, und ist ohne mein Bewußt also gerathen. Ich sage euchs in guter Treue, ist es nicht eure Gabe zu verstehen, so laßt mirs stehen; denn ich verstehe es wohl, was ich geschrieben habe. Kau es einer ver-

