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fett ihre Handlungen- ihre Bücher, und ihre Lehrverträge.
Gerade das, was man in unfern Tagen vor altem vernachlaßiget, und noch gegenwärtig hintansctzet, gerade das fordert die Bibel von den Seelsorgern an: vorzüglichsten, lind am öftesten.
Wir Menschen sind Sünder, und brauchen zuerst einen Erlöser, und zwar nach dem Ausdrucke des heiligen Paulus (Ephes. i, 14.) einen fortwährenden Elöscr mittelst seines Geistes, bis zu unserer Vollendung; indem auch der Begnadigte des Tages öfters strauchelt und fallt, und immer zum Aufste- hen einen Helfer nöthig hat.
Daher ist Eine der allerersten und wichtigsten Pflichten eines Hirten und Seelsorgers unstreitig das Predigtamt. Und was Anders zu predigen ist der Priester verbunden, als Christum den Gekreuzigten — das Heil der Welt — das Eine Nothwendige für alle Menschen? —
Wenn er seinem Hirten - und Lehr-Amte Genüge leisten, und nicht selbst das Verdam- numgs Urtheil über sich aussprcchcn will, so darf und kann er in der Hauptsache nichW anderes predigen und verkünden- als was
») die Propheten,

