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seufzen um den Geist Gottes, und Diesen giebt uns der Vater gerne, wenn wir tut Namen seines Sohnes bitten, wie es der Heiland versprochen hat, (Luk. 11 ,13.)
Dieser göttliche Geist treibt uns dann an s zu allem Guten, Er bethet in uns und vcr- ► tritt uns mit unaussprechlichen Seufzern. (Röm. 8.) Er giebt uns Luft, das Wort Gottes mit heilsamen Hunger anzuhörcn; Er öffnet unser Herz, und macht uns zu einem guten Erdreiche, daß wir diesen göttlichen Samen mit Freude aufnehmen, daß er in uns Wurzel fasse und drcyßig, sechzig und hundertfältige Frucht bringe; und je tiefer und öfter das Wort Gottes dieser Same zu unserer Neugeburt eindringet und uns zu andern bessern Menschen umwandelt, desto mehr werden wir sicher bleiben vor dem Nnkraute, das der böse Feind, wahrend die Leute schliefen, zwischen den: Waitzen satte und davon gieng. sMatth. 13, 25.)
Der Christ hat sich also wohl zu hüten» Zll wachen und zu bethen, daß er ja nicht cin- | scblafe, sonst kömmt zu ihm der böse Feind, der Feind des Menschengeschlechts, der Satan. und säet seinen bösen Sarnen unter den guten, und dieser böse Sarnen könnte geschwind aufgehen und den guten ersticken;

