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Die Spenglcrarbeit war ebenfalls weder im Devis noch in dem Vertrag angegeben. Da mich jedoch der Vertrag zur Bedachung verpflichtete, so bestritt ich diese Arbeit nur bezüglich der Dachrinnen, die in den damaligen Plänen nicht angegeben waren.

Der Boden der Kapelle sollte laut Vertrag von Asphalt erstellt werden und wurde deßhalb nie in Frage gestellt; dagegen verlangte das Kollegium, es sollen die Fundamentschichten der Kapelle von den obern Schichten durch eine Asphaltlage geson­dert werden, zu welcher der Unternehmer nicht verpflichtet war.

Da man nun bezüglich des ersten, zweiten und fünften Punktes einverstanden war, so konnten höchstens in Betreff des dritten und vierten Punktes abweichende Ansichten walten. Gesetzt nun, dieß sei wirklich der Fall gewesen, so haben sich ineine daherigen Forderungen höchstens auf folgende Summen belaufen können.

1. Die besagten Stiegen laut späterer

Berechnung.Fr. 1357.

2. Dachrinnen. 3533. 77

3. Die oberwähnten Auslagen für den

Bauherrn. 4680. 95

Gesammtsnmme Fr. 9571. 72

während Hr. Baud behauptet, ich habe eine Mehrforderung von 1820,000 Fr. gestellt und dieselbe zu meiner ersten Berech­nung von Fr. 456,000 hinzu addirt.

Anstatt in die besagten Begehren einzutreten oder daherige Unterhandlungen anzuknüpfen, fand der Bauherr es für ange­messener, sofort ein Pflichtenhest und eine Kostenberechnung von Deperthes anfertigen zu lassen, um auf diese neue Grundlage einen ganz neuen Vertrag ins Leben zu rufen. Erst am 29. No­vember 1859 wurden mir diese Aktenstücke mitgetheilt und an dem darauf folgenden 6. Dezember wurde dieser neue, keines­wegs von mir an ge strebte, Vertrag, unter Vorbehalt von Jrrthum, unterzeichnet. Dieß verhinderte den Hrn. Baud jedoch durchaus nicht, zu schreiben: ich habe das Vertragsprojekt schon Monate lang vor dem Dezember 1859 hinter mir behalten.

Hr. Baud behauptet sodann ferner, in diesem neuen Ver­trage seien verschiedene Arbeiten im Betrage von circa Fr. 30,000, natürlich zum Vortheil des Unternehmers, unter­drückt worden. Es lohnt sich der Mühe das Nechnungstalent

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