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es durch Annahme meiner Vorschläge die Interessen der Kirche nicht viel besser gewahrt hätte, als durch Anhebung eines gehässigen Prozesses.
Ehe der Unterzeichnete zur Mittheilung der schiedsrichterlichen Sprüche übergeht, haltet er es für angemessen annoch nachzuweisen, daß der Bau nicht wesentlich mehr kostet, als er dem Kollegium gleich anfänglich am 25. Oktober bei Mittheilung seiner ersten und emsigen Kostenberechnung klar und bestimmt vorausgesagt hat, nämlich Fr. 500,000. Allerdings wurden seit jener Kostenberechnung einige Ersparnisse dadurch erzielt, daß ein Theil der Kalkquader durch solche vou Molasse ersetzt wurde; aber dafür wurden wieder andere Arbeiten ausgenommen, durch welche jene Ersparnisse vollständig ausgeglichen wurden, worüber die frühern Rechnungen die nöthige Auskunft ertheilen.
Nun kostet der Bau nach dem'Vertrage vom 6. Dezember 1859, inklusive der Vollendung des Thurmes, Erstellung des Plattenbelegs und des Asphaltbodens in der Kapelle Fr. 443,847. 06 Die Supplementär-, inkl. einiger neueren Arbeiten laut neuester Rechnung des Unternehmers „ 58,679. 17
Die umgekehrten Gewölbe zur Verstärkung
5164 62
der freistehenden Pfeiler — „ 2,582. 31
also im Ganzen Fr. 505,108. 54
Wohl wenige Bauherren würden sich beklagen, wenn ihnen gleich anfänglich von einem Techniker die Baukosten so genau und bestimmt angegeben wurden, wie dies von mir gegenüber von Hrn. Baud geschehen ist, wovon das eigene Protokoll des Kollegiums Zeugniß gibt. Früher hat sich Hr. Baud sehr oft über Hrn. Deperthes beklagt, daß er ihm die Baukosten zuerst blos zu Fr. 300,000 angegeben und ihn dadurch verleitet habe, ihm für die Leitung des Baues, exklusive Reisespesen, 3 % der Bausumme zu versprechen: später findet man es für recht und billig diese Kostenberechnung mir zu überbinden, obgleich ich weder dem Hrn. Baud noch sonst Jemanden je hiezu Anlaß gegeben habe. —
Schließlich habe ich noch zu bemerken, daß ich mich nie mit diesem Bau befassen wollte, indem viele andere Beschäfti- gungen und die mir obliegenden Aemter jeden solchen Gedanken von mir ferne hielten. Aber man ließ mir weder Ruhe noch Rast, und nöthigte mich recht eigentlich, mich bei diesem

