Vorrede.
Am Vorliegenden behandle ich umständlich die Erhaltung, Pflege, Züchtung und Benützung aller jener Thiere, welche der Mensch in den Kreis der landwirthschastlichen Thätigkeit gezogen hat. Eine rationelle, das ist eine aus den Grundsätzen der Erfahrung, der Forschung und der gemachten Fortschritte beruhende ^ Viehzucht ist ganz gewiß eine Quelle des Reichthums für den ' Landwirth. — Wohl hat zu allen Zeiten der Mensch sich Nutz- thiere gehalten — daß er sie aber nicht in der zweckmäßigsten Art gehalten, das beweisen uns die zahlreichen verkümmerten Thiere, welche wir leider noch allzuhäufig antreffen. Die Bemühungen der letzten hinter uns liegenden fünfundzwanzig Jahre haben uns eigentlich erst Einsicht verschafft in die Ernährungs- thätigkeit des thierischen Körpers, über die Stoffe, deren er zu seiner vollkommenen Ausbildung bedarf. Ich habe diese ganze

