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l) Wer einen Unrechten Ball trifft oder fehlt, verliert dadurch eine Marke; verlauft oder versprengt er sich obendrein, so zahlt er drei Marken.
m) Eben so viel verliert: wer einen Unrechten Ball trifft, und zugleich einen andern macht oder sprengt.
n) Wer einen Ball macht, heraussprengt oder auf die Bande wirft, sich aber dabei verlauft, zahlt vier Marken.
o) Fünf Marken verliert, der keinen Ball, den er ablösen sollte, trifft, aber einen andern Ball macht oder heraussprengt und sich dabei verlauft.
I») Wenn zuletzt nur noch ein k la Konde-Ball auf den Billard sieht, so wird wech sels weise mit diesem und dem Läufer oder Spielballe gespielt. Wer den verletzten a la Koncle-Vall machte, spielt jedoch noch mit dem Läufer fort, erst der folgende am Stoß hat sodann mit dem ä la Uonde-Balle nach dem Läufer zu stoßen.
N r o. 10. ^n^ouille oder Wurstparthie.
Eine seit noch nicht langer Zeit eingcführte Spielart, schwerer als k la Pyramide; auf alle sechs Löcher gespielt, kann die Parthie a P Andouille, als eine wahre Probe guter Billardspieler gellen.
Fünfzehn weiße, gleich große Bälle, werden in der Mitte vom obersten Mantelet, in einer festen Reihe, der Linie nach, über den Punct des rolhen Balles ausgestellt, wodurch die Parthie den Namen Wurstparthie erhalten hat.
Hierauf stößt der erste Spieler mit dem rothen Balle derselben Größe, recht stark von der Eorde in die Reihe der fünfzehn Bälle, um sie auseinander zu bringen, was der Erfahrung gemäß, am sichersten, wenn der rothe Ball, eine starke Spanne vom Seitenmantelet auf die Eordalinie gesetzt und mit dem'elben, durch einen starken Eouplecstoß, der erste Reihenball zurHälfte auf der entgegen geletzten Seite getroffen wird. Sobald dieß geschehen ist, hört aller Unterschied der Bälle auf, indem jetzt mit welchem immer der eine und der andere gemacht werden kann. — Ein Hauptvortheil des Spieles besteht darin, daß man während des Mächens der Bälle, immer dabei die Reihe mit dem Spielballe auszulösen sucht, um sich nach

