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und nach Prisen auf alle übrigen Löcher möglich zu machen; denn man kann zwar hintereinander mehrere Bälle in ein und dasselbe Loch spielen, aber zu Ende der Parthie muß jedes der sechs Löcher wenigstenls mit einenss Balle belegt seyn; mithin ist sehr begreiflich, daß man nicht gar zu viele Bälle nur in eines oder das andere Loch spielen darf, weil sonst zu wenig für die andern noch zu besetzenden Löcher zur Auswahl übrig bleiben und diegemachten Bälle nur in ihrer Anzahl gelten, wenn die sechs Löcher richtig besetzt sind, widrigenfalls würden alle fünfzehn Bälle in vier oder fünf Löcher gemacht nichts zählen.
Sind aber alle Löcher besetzt, und man verlauft sich noch obendrein mit dem Spielballe auf den zuletzt gemachten, so gewinnt man zwei und dreißig Marken, ist aber der Verläufer auf den zuletzt gemachten, der r o t h e Spielball, vier und sechzig.
Das Verlaufen unter der Parthie v o r dem letzten Balle, das Auslassen oder Touchiren eines derselben, setzen vom Spiele ab; die Bälle werden sogleich wieder in die Reihe wie Anfangs zusammengestellt und der Zweite kommt ans Spiel. Sind aber die sechs Löcher besetzt worden, und der achte oder dreizehnte Ball bleibt aus, so zahlt der Spieler die sieben oder zwölf gemachten, und der Gegner eröffnet jetzt die Parthie für sich. Mithin spielt in jeder Parthie nur eine Person.
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Anstands - und Klugheitsregeln beim Billa r d sp i e l e.
In keinem Spiele ist es einem Zuschauer gestattet, in das Spiel zu reden, wenn er es auch noch so gut verstände. Diese allgemeine Regel ist begreiflich auch beim Billard anwendbar , wo Niemand, der sich nicht unangenehmen Zurechtweisungen aussetzen will, den Spieler auf andere Deffeins aufmerksam machen oder mit Rathschlägen zu Hülfe kommen soll. Unter guten Bekannten mag man wohl nach, aber nie vor dem Stoße seine Meinung äußern.

