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eine Partei schlägt den Ball, die andere muß dienen oder jener aufwarten. Beide agiren gegen einander; die herr­schende sucht am Schlage zu bleiben, die dienende aber, jener den Schlag abzugewinnen.

Statt der für andere Spiele erforderlichen Karten, Kegel, Würfel, Steine, Kugeln u. s. w., bedarf man nur folgender Werkzeuge:

2) Des Balles, den man von recht haltbarem wollenen Garn ohne weitere Zuthat so fest und rund als möglich wickelt und dann ganz straff mit feinem Handschuhlcder überzieht. Ein solcher ungemein elastischer Ball, stark niedcrgeworfen, springt mehrere zwanzig Fuß hoch; will man ihn von recht vorzüg­licher Qualität machen, so legt man locker gewickeltes Garn so lange ins Wasser, bis es untergeht, wickelt dann den Ball äußerst fest, gibt ihm einen flüchtigen Ueberzug von mit Bind­faden darum gebundenen Papier, und bäckt dielen Knaul so lange in einer heißen Ofenröhre, bis das Papier dunkelgelb gesengt ist. Hierauf wird das Papier wieder herunter genom­men und dem Knaul der lederne Ueberzug gegeben, den man aus einem einzigen Stücke macht, welches beim Nähen nach und nach in zwei runde Klappen mit der Schere geschnitten wird, daß der Ball nur eine nicht ganz um ihn gehende Naht erhält.

b) Des Ballstockes (Raquette), völlig rund, nach dem Griffende etwas schmal zulaufend. Letzterem gibt man durch das Ausschneiden oben einen kleinen Knopf, damit der Stock nicht etwa beim Schlagen äusfliege, und umwickelt zu diesem Zwecke die dünne Stelle mir Bindfaden, den man mit etwas Leim bestreicht, wodurch nach dem Trocknen die warme Hand stärker und sicherer anhält, oder man befestiget noch besser am Ballstock einen Niemen, durch welchen man beim Anfassen greift.

Um nun die Art des Spieles selbst begreiflicher darzu­stellen, möge nachstehende Bezeichnung die Beschaffenheit des Spielplatzes versinnlichen.