VIII.
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die Stelle des, vor vierzig oder fünfzig Jahren, in hohem Ansehen gestandenen, jetzt aber durch das Machtgebot der launenhaften Mode fast ganz verdrängten Spieles mit dem Federball und Fleuretten, in besonders dazu errichteten Häusern, unter Anleitung öffentlicher Meister, ist nun das muntere Ballspiel im Freien getreten, das zwar rücksichtlich der Geschicklichkeit, Körpergewandtheit und damit verbundenen Grazie, nicht mit jenem, unter den gymnastischen Uebungen damaliger Zeit, einen vorzüglichen Platz einnehmenden, wetteifern kann, aber doch in vielen Gegenden eine der angenehmsten Sommerbelustigungen für rüstige, gewandte, ein wenig Körperanstrengung nicht scheuende Jünglinge ist- — Da auch dieses Spiel unter gewissen Gesetzen und Regeln steht, glauben wir ihm um so eher ein Plätzchen in diesem Buche anweisen zu dürfen, da es zugleich mit einer heilsamen Bewegung in freier Luft und Uebung der Muskelkräfte verbunden ist, sowohl Schnelligkeit und Biegsamkeit der Glieder befördert, als auch das Augenmaß berichtiget und die Aufmerksamkeit der Theilnehmer unausgesetzt in Anspruch nimmt-
Je größer die Gesellschaft, je geschickter und eingeuoter sich die Theilnehmer bewähren, um so belustigender und unterhaltender wird das Spiel, das aus zwei Parteien, einer herrschenden und einer dienenden besteht.
Vor allem andern wählt man zwei der fertigsten Theilnehmer zu Anführern, von denen die Uebrigen in die zwei, einander an Geschicklichkeit ungefähr gleiche Parteien getheilt und etwa entstehende Zwistigkeiten geschlichtet werden. Die

