Napoleon.

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Im Jahr 1805 und früher noch, war es fast in ganz Teutschland allgemein geworden, daß wenn der Kaiser Napoleon eine Stadt oder Städtchen durchreiste, man ihn durch eine Menge Ehrenbezeigungen empfing. Daß die Art und Weise, wie dieses hier und da, zumal in klei­nern Städten, die ihren größer« Schwestern nichts nach­geben wollten, oftmals höchst drollig geschah, und den ernsthaftesten Menschen zum herzlichen Lachen reizte, ver­dient wohl hier keiner weiteren Versicherung. Ein Pröb­chen hiervon ist folgende in dem ***schen Städtchen £ * * * im Jahr 4807 vorgefallene Scene.

Napoleon rückte gegen 1 Uhr Nachmittags in jenes Städtchen ein, wo die Bürger auf einer Brücke eine Eh­renpforte von Fichtenbüschen gebaut hatten, die mit Pa- picrblumen und Streifen von dergleichen Papier ge­schmückt war.

Unter der Ehrenpforte stand der Bürgermeister mit mehreren Magistratspersonen in braunen Mänteln von höchst verschiedener Nuance und Alter, (denn einige wa­ren mit dunklern Flicklappen versehen) Ihr Kopfputz be­stand aus großen dreieckigten Hüten von gleichem Kaliber wie die Mäntel rc. Der Bürgermeister, ein langer hage­rer Mann mit einem sehr langen Zopfe, der Napoleon bald seine Contenance genommen hätte, wie er später ver­sicherte, hielt eine Anrede an Napoleon, während welcher Bibl. d. Frohsinns. 4. 1