io 1. I. Flucht aus den Bleykammem.
alles ging ganz maschinenmäßig zu; denn des am dcrn Tages wußte ich selbst nicht, wie ich zu diesem Anzuge gekommen war. Mefler grande vergönnte mir, meine Toilette zu machen, ließ mich aber keine Minute aus den Augen. Als ich fertig war, sagte er, cs sey bekannt, daß ich Handschriften besitze, die wie Bücher eingebunden seyen; diese nröchre ich ihm geben.' Zeht roch ich Lunte. zeigte ihm eine Menge gedruckter Bücher; oben an standen vier Mm nuftripte. Er nahm sie zu sich, und zugleich alle Bücher, dre auf meinem Nachttisch lagen. Es waren folgende: Ariosr, Petrarcl), -Hora;, ein Baud von den Werken plmarcbs, und einige französische Bro, schüren. Die Manuscripte handelten von der Magie, Tabala und Talismanen; enthielten die Tla- vicula Salomonis, den 3ecc>r - Len, Prcatrix, Necepte zu Nauchwerk und Geisterbeschwörungen jeder Art. Blos aus Neugierde hatte ich sie gekauft; nie betrachtete -id) sie als S)inqe von Werth; sah cs übrigens gern, wenn man die Vermuthung äußerte, daß ich mich ein wenig aufs Heren verstehe. Ern Vene- tianer, der diese Schriften ungefähr vierzehn Tage vorder bey mir gesehen hatte, mochte dem Meller grande davon Nachricht gegeben haben.
8. Die Begleitung.
Ich machte gewaltig große Augen, als ich aus meinem Zimmer trat, und dreißig bis vierzig Police»), foldatcn wahrnahm, die auf midi warteten. Das ist zu viel, dacht ich; ne Hercules quidem contra duos. Nachdem man mich in eine Gondel gebracht halte, schickte besser grande seine Leute zurück, bis auf vier, die nebst ihm sich zu mir fehlen, und mich nach seiner Wohnung begleiteten. Hier führte ec mich in ein Zimmer, und ließ mich allein, nachdem er mir

