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Erinnerung des Lesers, ein Vortheil, der bei keinem musika- lisch-literarischen Werke fehlen sollte, und der für diesen Theil der Kunstgeschichte das leistet, was die Holzschnitt-Jllustratio- nen bei den bildenden Künsten bezwecken.

Endlich ist die, fast einen ganzen Band einnehmende Uebersicht der allgemeinen Geschichte der Musik, als nicht zum Zwecke des Bleches gehörig, ausgeschlossen wor­den, wodurch zugleich Raum für die Vermehrung der Ana­lysen und Erweiterung des rein biographischen T heiles ge- wonneir wurde.

Zwar hat Ulibischeff durch die Aufnahme dieser Ueber­sicht zu beweisen suchen wollen, daß Mozart nicht eine ver­einzelte Kunsterscheinung, sondern das Resultat und der Ab- schlllß der abendländischen Tonkiurst sei, allein es ist dich eine ganz verfehlte Beweisführung, wie O. Jahn in seiilem Vor­worte deutlich nachgewiescn hat. Mozart ist allerdings das Resultat der vorangehenden Kllnstepochen, dich zu beweisen ist aber Aufgabe der tief eingehendsten Geschichtsforschung, und leicht einer kritischen Biographie. Und daß er der Abschluß der Geschichte der Tonkmlst sei, kann Angesichts Beetho­vens und der von ihm entzündetclr neneften Kunstrichtung auch von den wärmsten Verehrern Mozart's nicht behauptet werdeir.

Da es lücht immer thunlich war, die Ueberarbeitnng in den Text selbst aufzunehmen, um das Kolorit des Ganzen nicht in seiner Harmonie zll stören, so wurden häufig die Berichtigullgen und Zusätze in Amerkungen beigefügt. Bei den Analysen der Werke selbst, sind die Ulibischeff'schen eben-