Erstes Kapitel.
Mozart's HinäkeLt.
1756 - 1762 .
(cSftte neue Wissenschaft, die Philosophie der Geschichte, lehrt uns die nothwendige und vorausbestimmte Verbindung gewisser, vom menschlichem Willen unabhängigen Thatsachen zu entdecken, welche der Zufall in ihren jetzigen Zusammenhang gebracht zu haben scheint. Aber was ist die Geschichte im weitesten Sinne des Wortes? Ist es nicht die Gesammtheit aller merkwürdigen Begebenheiten, welche auf unserer Erde, feit sie bewohnt ist, geschehen sind? Wenn man daher die leitende Hand der Vorsehung in den Begebenheiten anerkennt, welche das Schicksal mächtiger Reiche entschieden, und die Völker auf so verschiedenen Bahnen ihre Rollen spielen läßt, sollte man andere Begebenheiten, welche außerhalb der politischen Sphäre, dennoch zum Fortschritt der Menschheit beigetragen haben, von blos zufälligen Ursachen abhängig machen? Eine solche Unterscheidung wäre weder philosophisch noch vernünftig. Die Wissenschaften, die Literatur und die Künste können ebensowenig blindlings einherschreiten, als die historischen Begebenheiten. Warum sollten die Gelehrten, die Schriftsteller
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