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und die Künstler nicht auch dieselbe göttliche Sendung erhalten haben, wie wir sie bei den an die Spitze von Nationen gestellten Männern bei Fürsten, Eroberern oder Gesetzgebern anerken­nen? Es erfordert nicht viel Scharfsinn nur einzusehen, welche göttliche Sendung Peter der Große oder Napoleon zu erfüllen hatten. Und doch wird sich die göttliche Sendung jener, aus einer niederen Klasse auserlesenen Männer, welche durch geistige Erobe­rungen im Gebiet der Künste und Wissenschaften die Menschheit ihrer gesitteten Vervollkommnung entgegenführten, ebenso deutlich erkennen lassen, wenn inan nur nicht in dein Wahne befangen ist, als gehören blos die politischeil Begebenheiteil in den Bereich der Weltgeschichte.

Unter den Auserlesenen dieser Klasse gibt es wohl Wenige, deren Leben und Wirken so deutlich ihre göttliche Senduilg beweist, wie das Leben und Wirken Mozart's. Mozart war ein gottge­sandter Tonkünstler. Andere haben dies vor mir gesagt, uild dieses Buch habe ich geschrieben, um es zu beweisen!

Johann Chrysostomus Wolfgang Amadeus Mozart wurde den 27. Januar 1756 in Salzburg, der Hauptstadt des nach ihr genannten Erzbisthums, geboren. Er war das jüngste unter sieben Kinderil, von deneil er und eine um fünf Jahre ältere Schwester allein am Leben blieben. Er stammt aus einer Familie, welche schon im siebzehnten Jahrhundert in Augsburg ansäßig war und dem Handwerkerstande angehörte. Sein Großvater, Jo­hann Georg Mozart, war ein Buchbinder, aus dessen Ehe mit Anna Maria Peterin, der Wittwe eines Buchbinders, mehrere Söhne hervorgingen, darunter Leopold Mozart, geboren am 14. November 1719, der Vater Wolfgangs.

Es sei uns vergönnt, zuerst einige Worte über diesen Mann zu sagen, der wohl verdient, daß man von ihm spricht, und