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Gräfin Tesse dem Wolfgang noch eine goldene Uhr und der Nannerl ein goldenes Etui.
Dieser Mr. Grimm, mein großer Freund, von dem ich hier Alles habe, ist Sekretär des Herzogs von Orleans, ein gelehrter Mann und ein großer Menschenfreund. Alle meine übrigen Briefe waren Nichts. Ja wohl, der französische Botschafter in Wien! Ja wohl, der kaiserliche Gesandte in Paris und alle Empfehlungsschreiben vom Minister zu Brüssel, Grasen Cobenzl! Ja wohl, Prinz Conti, Herzogin von Aiguillon und die Anderen, deren ich eine Litanei hersehen könnte. Der einzige Mr. Grimm, an den ich von einer Kaufmannsfrau in Frankfurt einen Brief hatte, hat Alles gethan. Er hat die Sache nach Hofe gebracht. Er hat das erste Concert besorgt. Er allein hat mir 80 Lonisd'or bezahlt, also 320 Billets abgesetzt, uno noch die Beleuchtung mit Wachs bestritten; es brannten über 60 Tafelkerzen. Nun, dieser Mann hat die Erlaubniß zu dem Concerte ausgewirkt und wird nun auch das zweite besorgen, wozu schon hundert Billets ausgetheilt sind. Sehen Sie, was ein Mensch kann, der Vernunft und ein gutes Herz hat! Er ist ein Regensburger, aber schon über fünfzehn Jahre in Paris, und weiß Alles auf die rechte Straße so einzuleiten, daß es ausfallen muß, wie er will.
Mr. de Mechel, ein Kupferstecher, arbeitet über Hals und Kopf an unfern Porträten, die Herr von Carmontelle, ein Liebhaber, sehr gut gemalt hat. Der Wolfgang spielt Clavier, ich, hinter seinem Sessel, Violine; die Nannerl lehnt sich auf das Clavier mit einem Arme, mit der andern Hand hält sie Musikalien, als sänge sie.

