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London, den 27. November 1764.

-Noch ist die Noblesse nicht in der Stadt. Ich

muß aus dem Beutel zehren. Seit Juli bin ich um 170 Gui­neen geringer geworden. Ueberdieß habe ich eine große Ausgabe, 6 Sonaten von unserm Herrn Wolfgang stechen und drucken zu lassen, die der Königin nach ihrem Verlangen dedicirt werden.

Als ich aus Ihrem Briefe die Standesveränderung Ihres Sohnes [er war geistlich geworden^ vorlas, weinte der Wolf­gang. Auf Befragen, warum, antwortete er: es wäre ihm leid, weil er glaubte, daß er ihn nun nicht mehr sehen würde. Wir belehrten ihn eines Anderen, und er erinnerte sich, daß Ihr Sohn ihm oft Fliegen gefangen, die Orgel aufgezogen und die Polzel- Windbüchfe gebracht hatte; fo bald er nach Salzburg zurück konune, wolle er nach St. Peter gehen und sich von ihm eine Fliege fan­gen lassen, und dann müsse er mit ihm Pölzel [kleine Bolzens schießen.

London, den 3. Dezember 1764.

Mir ist leid, daß einige Fehler im Stechen der Pariser Sonaten und in der Verbesserung nach geschehener Correctur stehen geblieben sind. Madame V endo me, die sie gra- virte, und ich waren zu sehr entfernt, und da Alles in Eile ge­schähe, so hatte ich nicht Zeit, einen zweiten Probeabdruck machen zu lassen, welches verursachte, daß besonders irr Oeuvre II. in dem letzten Trio drei Quinten mit der Violine stehen geblieben sind, die mein junger Herr gemacht und die ich dann corrigirt hatte. Es ist immer ein Beweis, daß unser Wolfgangerl sie selbst