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zu Hause wareu und fleißig studirten. „Das ist lllstig zum Com- ponireu," schrieb Mozart; „das gibt Gedanken*)." In diese Serenade, Ascanio in Alba, waren Tänze eingelegt, auch hatte sie zwei Theile. Die Musik dauerte so lange, wie die der Oper, so daß zwischen beiden Werken der einzige Unterschied in der Benennung lag. A8canio war eigentlich nichts Anderes, als eine mythologische Oper, die aus verschiedenen Arien, Recitativen mit und ohne Instrumentalbegleitung, acht Chören und überdieß ans Tanzmusik bestand. Der Tert war von Parini, dem berühmten Dichter des Giorno. Trotz seiner Nachbarn hatte Mozart Alles innerhall' drei Wochen fertig. Ascanio wurde bis in die Wolken erhoben. „Die Serenade hat die Oper ganz niedergeschlagen," sagt L. Mozart, indem er über die Niederlage des berühmten Veteranen Hasse sein Bedauern ausdrückt, dessen Aufrichtigkeit ich dahin gestellt sein lasse**)- S u Anfang December verließen Vater und Sohn Mailand wieder.
Auch über diesen kurzen Zeitpunkt enthält die Correspondenz des Vaters und Wolfgangs so viel Interessantes, daß wir Beide wiederum lieber in den folgenden Auszügen selbst reden lassen:
Verona, den 28. August 1771.
In Ala waren wir bei den zwei Herren Piccini, und lllieben einen Tag unterm Andern, um in uuseru Reisekleidern heute begnemlicher als in Verona in die Kirche zu gehen. In
*) Seine schönsten Werke späterer Zeit schrieb er meistens in Augenblicken, in welchen es sehr geräuschvoll um ihn zuging.
**) Als Hasse die Probe von Ascanio hörte, sprach er sich öffentlich dahin aus: „dieser Knabe wird uns alle vergessen machen."

