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wenn ihm Etwas sehr gefällt, so muß er ganz entsetzlich lachen. Bei mir fing er gar zu fluchen an. — — — —
Das Concert hat 90 fl. getragen, ohne Abzug der Unkosten. Wir haben also nun mit den 2 Dukaten auf der Stube 100 fl. eingenommen. Die Unkosten vom Concerte haben nicht mehr als 16 fl. 30 kr. gemacht. Den Saal hatte ich frei, und von der Musik, glaube ich, werden halt Viele umsonst gegangen sein. — Ich küsse dem Papa die Hand und danke gehorsamst ftir den Glückwunsch zu meinem Namenstage. Lebe der Papa unbesorgt; ich habe Gott immer vor Augen, ich erkenne seine Allmacht, ich fürchte seinen Zorn; ich erkenne aber auch seine Liebe, sein Mitleiden und seine Barmherzigkeit gegen seine Geschöpfe; er wird seine Diener niemals verlassen. Wenn es nach seinem Willen geht, so geht es auch nach meinem; mithin kann es nicht fehlen — ich muß glücklich und zufrieden sein. Ich werde auch ganz gewiß mich befleißigen, Ihrem Befehle und Rathe, den sie mir zu geben die Güte hatten, ans das Genaueste nachzuleben.
Den 26., als Uebermorgen, reisen wir schnurgerade nach Wallerstein.
Mannheim, den 4. November 1777.
Dieß ist der zweite Brief, den ich von Mannheim aus schreibe. Ich bin alle Tage bei Cannabich; heute ist auch meine Mama mit nur hingegangen. Er ist ganz ein anderer Mann, als er vorher war, welches auch das ganze Orchester sagt. Er ist sehr für mich eingenommen. Er hat eine Tochter, die ganz artig Clavier spielt, und damit ich ihn mir recht zum Freunde mache, so arbeite ich jetzt an einer Sonate für seine Mselle. Toch-

