Vorwort.

Die Schachliteratur ist wohl zu keiner Zeit so viel­fach bereichert worden, als im Laufe unseres Jahr­hunderts. Früher wurden in langen Zwischenräumen einzelne berühmte Namen genannt, Männer wie Da­miano, Rui Lopez, Salvio, Greco, Selenus, Carrera, Lolli, Gozio, Ponziani, Stamma, Philidor, alte Schachhelden, die gleich den eisen- umschirmten Rittern ganze Heere schwächerer, schlecht gerüsteter Feinde siegreich bekämpften, aber zugleich noch jetzt Zeugniss geben, dass ihre Zeit der edlen Schachkunst lange nicht diejenige Theilnahme schenkte, deren sie sich in der unsrigen zu erfreuen beginnt.

Könnten über diese vermehrte Theilnahme noch Zweifel bestehen, so bedarf es nur einer Hindeutung auf neuere Schachlehrer, Stein, Allgaier, Koch, Sarrat, Lewis, Walker, Labourdonnais, Alexandre, Bilguer und Iieydebrand u. d. Lasa, Jänisch, Petroff und Andere, auf die historischen und wissenschaftlichen Untersuchungen der neuesten Zeit, auf die reiche Auswahl practi-