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jetzt das Bedürfnis einer systematischen Ordnung der verschiedenen Stoffe, einer strengeren Analyse und Classification mehr und mehr fühlbar, damit nicht der Inhalt in der Masse verschwinde.
Dieser Nothwendigkeit ist sich der Verfasser des nachstehenden Werkes bewusst, und deutet dies schon auf dem Titelblatt an, indem er seine Probleme „Schach-Kunstspiele“ nennt, im Gegensatz von praktischen oder Schach-Wissensch'aftsspielen, von denen er künftig einen ähnlichen Cyklus mit- zutheilen verspricht. In der That lassen sich alle einzelnen Gattungen des Problems unter diese beiden Hauptabtheilungen bringen; es bedarf hierüber einiger erläuternder Worte. Kunst und Wissenschaft gehen überall Hand in Hand, auch bei Aufgaben der Schach-Kunst und -Wissenschaft findet sich der Vereinigungspunkt leicht. Bei beiden bleiben die allgemeinen Begeln des Schachspiels dieselben, auch durch eine, diesem oder jenem Spieler etwa aufgelegte Bedingung tritt das Problem noch nicht aus einer Cathegorie in die andere; weshalb sollte nicht der stärkere Spieler, so wie durch Vorgehen, so auch durch eine selbstgewählte Bedingung, z. B. das Matt mit bestimmten Steinen, auf bestimmten Feldern, die Unverletzlichkeit eines oder des andern Steins etc. das Uebergewicht der Kräfte ausgleichen dürfen? Weshalb sollte die Möglichkeit eines systematischen Spiels, auch nach Bewilligung solcher Vortheile, gänzlich in Abrede gestellt werden? Ja, weshalb sollte nicht, um sogleich einen Standpunkt auf

