X

gen zu, jenachdem ein Matt, Patt oder ein Remis- spiel Gegenstand der Aufgabe sein kann.

Einfache Kunstspiele werden solche genannt, deren artistisches Moment nur im Inhalt und der Ausführung liegt, dahin gehören insbesondere alle diejenigen, wo der Sieg einer Uebermacht unzweifel­haft scheint und dennoch gegen dieselbe vermöge aussergewohnlicher Combinationen in einer mög­lichst geringen Anzahl von Zügen erkämpft wer­den soll.

Doppelt künstliche Spiele oder Bedingungsspiele sind solche, bei welchem ausser dem, was als characteristisches Merkmal der einfachen Spiele be­zeichnet worden ist, das Resultat noch von Er­schwernissen abhängig gemacht wird.

Unter completten oder Kunstspielen in engster Bedeutung versteht der Verfasser endlich solche, in deren Form ausserdem noch irgend ein Gegen­stand oder auch ein geistiger Gedanke characteri- stisch ausgeprägt ist.

Wir geben diese Bezeichnungen mit des Ver­fassers eigenen Worten, weil sie seinen Gedanken gewiss am besten entsprechen. Eher möchte es einer Auskunft darüber bedürfen, weshalb wir überhaupt das Wort nehmen, da sich das nach­stehende Werkchen auch wohl ohne das durch sei­nen Inhalt empfiehlt und Freunde erwerben wird. Unser Grund ist gerade der, dass wir dies hoffen, und dass es uns daher Freude macht, der Schach­welt auch unsererseits eine Gabe zu empfehlen,