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allbarmherzige, allgütkge Vater will, daß alle seine Geschöpfe zur ewigen Glückseligkeit gelan­gen sollen. Die in der vierzigjährigen Wande­rung in der Wüste Hingeschiedenen Israeliten, auf welchen die Strafe Gottes (so wie in den Psalm C. g 5 , V. 10, 11 zu lesen ist: Vier­zig Jahr verwarf ich dieß Geschlecht,' und sprach: es ist ein irrsinniges Volk, will meine Wege nicht erken­nen. In meinem Zorne sprach ich da: Nie gehen sie in meine Ruhe ein) ru- hete; diesen Hingeschiedenen also sollte Moses als Vermittler dienen, und sie zur ewigen Glückse­ligkeit bringen; denen war er damahls nothwen- diger als den Lebenden; denn für die Lebenden hatte der Ewige den Iosua als Anführer be­stimmt. Bloß nur um die Hingeschiedenen in der Wüste auch zur ewigeu Glückseligkeit zu bringen, mußte Moses kn der Wüste sterben. Dadurch wird die Allbarmherzigkeit Gottes auch gegen die Hingeschiedenen erwiesen.

Zwey der wichtigsten Beweise sind, daß Moses nicht gesündigt habe. Erstens, da er aii ebendemselben Tage hin schied, an welchem er geboren wurde (am 7. Adar wurde er geboren, und am 7. Adar verschied er); ein solcher Hintritt ist ein Hintritt der Frommen. Denn so sagt auch die heilige Schrift beym Segen der Frommen (2. M., 23 , 26). Die Anzahl deiner Ta­ge werde ich lassen voll seyn. Zweytcns