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überdachten ß io Fall. Unsere Harfen hingen wir an Weid'enstrauche. Ach! die uns ins Elend trieben, forderten Gesang von uns, da doch nur Klagen uns erheiterten." *) Die unglücklichen Israeliten konnten in ihrem traurigen Zustande ihr kummervolles Herz nur durch lautes Weinen, und durch die Trauertone der Musik erleichtern. Darum nahmen sie Musik-Instrumente mit sich in die Gefangenschaft, nicht zu ihrer Belustigung, welches für ihre unglückliche Lage gar nicht passend gewesen wäre, sondern um durch Iammerto- ne, die sie zum Weinen bewegen sollen, ihren Kummer zu erleichtern. Ebe« daher klagten sie: „Ach! die uns ins Elend trieben forderten Freudengesang von uns, die wir nur durch Klagetöne etwas erheitert wurden."**)
Einen ähnlichen Gedanken enthält unser Text: „Zur allgemeinen Trauer wird auch der Landmann cingeladen, der Trauerredner dahin, wo der Trauer- sängerTvne der Wehmuthvernehrnen läßt. So beklagt die Nation ihr hartes Schicksal.
*) Al Naharoth Babel, schäm jaschawnu gam bachinu besachrenu eth Zion: Al arabim bethocha thalinu kinorothenu: Ki scharn scheelunu schowenu diwre Schir welholale- nu Simcha.
**) Nach unserer Uebersehung wird daS Wort We- tholelemi von ckelsls (Jammer) «bZeleilet.

