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der Klee im nächsten Frühjahre gewöhnlich ab; der alte Klee, der noch ein -Jahr benutzt werden soll, darf eben'so wenig als der junge unmittelbar nach stattgefundenem Regenwetter beweidet werden, weil dieß nicht allein den Schafen schadet, sondern auch selbst der Klee hiedurch —. indem mehrere Pflanzen in den Acker eingetreten werden und sonach um so' leichter durch Frost und Fäulniß Schaden leiden — größtentheils vernichtet wird. Uibrigens hat der Schäfer jene Stellen, an denen das Weiden nicht erlaubt ist, mit seiner Schafheerde nie zu betreten, so wie auch seinen Heerden das Naschen an den Feldfrüchten, an denen er vorbeizieht, nicht zu gestatten. Uiberhaupt soll ein jeder Schafmeister während der Weidezeit nebst dem Vorangeführten noch nachstehende Regeln beobachten.
1. Der Anfang der Weide im Frühjahre soll nie ohne Wissen und. Willen des Herrn oder seines Stellvertreters, und dieß nur erst dann beginnen, wenn die Luft warm und der Erdboden gehörig ausgetrocknet und durchwärmt ist.
2. Wird nun nach Zulaß der Witterung der Austrieb des Viehes
bewilligt, so muß wenigstens durch vierzehn Tage vor jedem Austreiben der Hunger des Viehes durch Vorlegung eines guten Futters, oder in Ermanglung dessen durch gesundes Futterstroh befriedigt werden, weil — wenn dieß unterbleiben sollte — durch den schnellen Uibergang von trockenem zum grünen Futter, wie schon mehrmals erwähnt wurde, der Durchfall und andere gefährliche Krankheiten herbeigeführt werden können. - ' '
3. Sind die zum Abweiden bestimmten Weideplätze so beschaffen, daß das Vieh sich nicht satt fressen kann, so muß es, sobald es nach- Hause kommt, wiederholt mit trockenem Futter unterstützt werden.
4 : In den Morgenstunden, so lange der Thau nicht gehörig abgetrocknet ist, dann bei neblichtem, feuchtem und naßkaltem Wetter, so wie auch darnach, ferner wenn das Gras und die Kräuter naß sind, darf das Vieh nicht»ausgetrieben, und eben so auch auf feuchte und nasse Weiden, Felder und Triften nicht zugelassen werden; 'denn das Schaf verträgt eine solche ungesunde Weide nicht und wird von den

