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so derartigen Gelegenheit. Seht, riefen sie den Freunden der Musik zu, was aus dem Verse des Arkas in der Iphigenie wird: u-

II lattend ä lautel, pour Ia sacrifier! *)

in Vergleicht den Effect der tragischen Scene mit dem Effect

% der lyrischen Scenen, und meßt dann an dieser Vergleichung die ik- relative Macht der beiden Künste, welche ihr auf eine Stufe zu stellen wagt. Leider hatten sie sehr Recht, nicht der Musik, wohl "n aber Gluck gegenüber. Racine's Blitzstrahl, welcher auf einige ch- Fetzen von Recitativ fallt: mon eponx! monpere! 80n pöre! ng 6 desespoir! 6 crime! (mein Gatte! mein Vater! sein Vater! ch' o Verzweiflung! o Verbrechen!) bringt gerade den Effect einer die verpufften Petarde hervor. Mit einem magern Recitativ gegen eg. die tragische und harmonische Gewalt eines großen Dich- äe- ters kämpfen zu wollen, ist in der That ein Streit zum La­ge- chen, in welchem der Musiker sich der Scheide statt der Klinge ein bedient.

Nur Geduld; da kommt Einer, der dem Geschrei der musik- .ese feindlichen Kritiker ein Ende machen und beweisen wird, daß die am idealste Form des Drama's auch die wahrste ist. Die Nozze di m Figaro und Don Giovanni gaben endlich den Normalplan cks, an, wie ein Libretto und eine Partitur, sowohl im Tragischen die wie im Komischen zu machen seien. Dichter und Musiker lernten ckc. an ihnen ein neues Metier. Alle musikalischen Situationen sowohl seil in der Bewegung, als in den Ruhepunkten, waren darin für die ch- Musik zugeschnitten: Arien, Duetts, Terzetts, Quartetts, Quintetts tcti und Sextetts, Chöre und Finale; das auf das unumgänglich -

nel *)Er erwartet sie am Altäre, um sie zu opfern!"

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