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meine Frau. — Und ich möchte für meine Schwadron gern einige Trompeterstückchen und Signale. — Ich möchte aber ein hübsches Stückchen aus F-moll, ich liebe diese Tonart gar zu sehr, für eine Spieluhr. Doch bitte ich um den billigsten Preis. — He, Meister Wolsgang! ein halb Dutzend Menuetts, ebenso viele Contretänze und Ländler; es hat aber Eile, denn sie sind für den nächsten Ball bestimmt, der bei dem Fürsten 1 . stattsindet. — Mein Anliegen ist noch viel dringender; ich gebe morgen einen musikalischen Abend, es ist mein Namenstag. Bringen Sie Ihr Bestes mit, ich lasse es ml Nichts fehlen: Sie erhalten fünf Du- eaten und das Nachtessen! — Nun, mein Lieber, wie steht es mit dem Flötentrio, das ich bei Ihnen schon voriges Jahr bestellt und den Preis voraus bezahlt habe. (Dieser Kunde log, wie wir später sehen werden.) — Und die Cantate, Bruder, die wir bei unserm Maurerfeste singen wollen, hast Du daran gedacht? Es stndet übermorgen statt. — Ein letzter Kunde erscheint sorgfältig in feinen Mantel gehüllt auf der Schwelle des Ladens. Ich handle nicht, ich kann warten. Ich brauche eine Todtenmesse; für wen werden Sie bald erfahren, ohne daß ich es Ihnen zu sagen brauche. — Und allen diesen Leuten erwiderte Mozart, den einen: Mein Herr oder meine Dame, ich stehe zu ihren Befehlen; den andern: ich werde mein Möglichstes thun Ihnen zu dienen; diesen: Ihre Bestellung liegt bereit; jenen: haben Sie gefälligst noch Geduld. Die Leser werden sich erinnern, daß außer den Bestellungen, welche Geld eintrugen, Mozart eine Menge Dinge für seine Freunde und Cameraden machte, wofür er nie Etwas annehmen wollte, und die sich selbst ein Gewissen daraus gemacht haben würden, ihn anders als durch ein „schön' Dank" zu bezahlen. Seine Schüler, sowie seine Kunden theilten sich in zwei Elasten, eine zahlende und nicht bezahlende, je nachdem sie die

