Dort anzelangt mäßigte er die Eile seiner Schritte, trat an ein Fenster, das ans die Piazza hinansging und sah dem davonschleichenden Marchese nach, bis seine kleine, bewegliche Gestalt in dem leichten Nebel verschwand, der >vie ein Schleier ans Goldfäden ge­webt im vollen Mondschein einer italienischen Som­mernacht die Küste nberflorte.

Einige Angenblicke blieb der Graf in tiefem Nach­denken stehen, dnrchschritt dann den leeren Salon und trat in den Spielsaal, >vo der spruchreiche Colli, eben eins seiner Lieblingsspruchwörter vor sich hinmur­melnd, die Hand in die Tasche schob, um seine letzten Zechinen an eine neue Karte zu wagen.

Der Graf blieb dem leidenschaftlichen Spieler ge­genüber in einer Gruppe von Zuschauern stehen, seine Angen ans das wechselnde Miencnspicl des llnterlieute- nants geheftet, bis dieser nach einem abermaligen Ver­luste aufblickend, seinen Hauptmann erkannte.

Ein Blick tvar zur gegenseitigen Verständigung hinreichend.

Colli erhob sich, erfrischte sich am Buffet mit einem Glase eines kräftigen Geinisches von Wein, Rum, Wasser und Zucker und verließ dann mit dem lebhaf­testen Ausdruck einer mürrischen Verdrießlichkeit den