metallncn Tröpfchen aufgelöst von ihren Händen her­abträufelt, aber vielleicht in keinem Lande mehr, als in Italien.

Der Marchese d'Mvinzy war einer von ihnen.

Aus einem alten adligen aber herabgekommenen venetianischen Hause stammend, hatte er schnell das,'zu- sammengeschmolzcne Erbtheil seiner Väter im wilden Strudel jugendlicher Thorheiten verpraßt und war dann vor den Griffen seiner mahnenden Gläubiger in die weite Welt hinausgeflohen, gleich arm an Kenntnissen als an den goldenen und silbernen Rädern und Räd­chen Fortunas, aber mit dem besten Willen von der Welt angcthan, durch ein gutes Theil natürlicher Schlauheit und unverwüstlicher Unverschämtheit den Mangel an soliden Eigenschaften zum Unterhaltserwerb zu ersetzen und so gut als möglich auf Kosten seiner Nebenmenschcn zu leben.

Es ist dies keine leichte Aufgabe für den Mann von ^Selbstgefühl und von, Ehre, aber es ist ein Spiel für den gewissen und ehrlosen Schurken, dem jedes Mittel gleich gut ist seinen Durst zu stillen und seine Taschen zu füllen.

So hatte der ehrenwerthe Marchese abenteuernd fast ganz Europa durchzogen, bald oben, bald unten, bald unter der Creme der vornehmen Betrüger im