als in das große schwarze Auge seines ehemaligen Wohlthäters geblickt.

Herr Graf...

Herr Marchese . . .

Einige Secnndcn vergingen in tiefem Schweigen. Jeder der beiden Männer war mit seinen Gedanken beschäftigt; jeder dachte an den Ausgang dieser uner­warteten Begegnung.

Der Marchese war feig. Er zitterte unter der Berührung der gewichtigen Hand, die noch auf seiner Schulter ruhte, aber er besaß den Muth der Schlau­heit und Hinterlist und hatte die guten Erfolge seiner alten Unverschämtheit keineswegs vergessen.

Er war gefangen, aber das Entrinnen noch nicht zur Unmöglichkeit geworden.

Er beschloß daher und es war in der That die einzige Rolle, die ihm übrig blieb, gute Miene zum bösen Spiel zu machen und auf die Möglichkeit der Gunst eines glücklichen Zufalls zu warten.

Ist es nicht der Maus schon geglückt aus den Kralltn der mit ihr spielenden Katze zu entkommen?

Verzeihung, Herr Graf, begann er, sich denrüthig verneigend, während das Auge des Grafen düster und schwer auf ihm ruhte und ein unheimliches Lächeln seine Lippen umspielte.