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Hoffmanns Tropfen, Harlemer Del, Husten-Syrup, deutsche Pillen u. dergl. vorräthig zu haben. Bei jeder Gelegenheit wur­de bald dies bald das von dergleichen Unrath eingenommen. Eben so war es mit dem Aderlaß, mit Blutegeln, mit Pflastern und Salben und allerlei Geschmier. In den mehrsten Fällen wurde damit Schaden angerichtet. Der Arzt sieht solche Fälle fast alle Tage. Eine ausserordentliche große Summe Geldes wird durch diese gefährlichen Dinge dem Volke fortwährend abgelockt; die Zeitungen wimmeln von solchen Marktschreiereien. Ein Quack­salber nach dem andern macht Geld und immer mehr und mehr cultivirt man diesen schändlichen Handelszweig, immer rafsinir- ter werden die Advertissimente ausgedacht. Die bisherige Medi­zin vermochte nicht einen Damm entgegen zu stellen, denn die ge­wöhnlichen Arzeneien, die man durch ein Recept bekommt oder von dem Doctor, unterscheiden sich äusserlich nicht von diesen Din­gen. Die Homöopathik hat schon in vielen Ländern diesem Pfu­scherwesen einen großen Abbruch gethan und wird es immer mehr, so daß wir hoffen bei unfern Lebzeiten noch diese Veränderung auch hier zu sehen. Dies wird noch dadurch sehr befördert wer­den, da wir eine Anweisung geben wollen, nach der ein Zeder für gewöhnliche leichte Fälle, wo er den Arzt nicht rufen will, sich selbst ein homöopathisches Mittel wählen kann.

Eine bedeutende Verhütung der Krankheiten ist aber die durch die ärztliche Behandlung selbst. Alle homöopathischen Aerzte ha­ben es mit Erstaunen bemerkt, wie oft sich durch einige Dosen homö­opathischer Arzenei ernstlich drohende Krankheiten im ersten Be­ginne noch verhüten lassen. Die nicht selten gefährlichen Folgen des Schrecks, des Aergers, heftiger Furcht, des Zorns, selbst der Erkältung, können durch zeitig genommene Arzenei verhütet wer­den. Die fast immer gefährlichen Folgen einer bedeutenden Ver­wundung, eines schweren Falles, lassen sich fast immer verhüten.

Eine Menge langwieriger und gefährlicher Krankheiten oder doch üble Ausgänge gewöhnlicher Nebel werden durch die homöo­pathische Behandlung verhütet, indem der Arzt nie schaden kann durch Verkennung des Nebels.

Wir können durch Zeugnisse der berühmtesten Aerzte der bis­herigen Methode darthun, wie oft das Leben der Kranken durch Mißgriffe gefährdet wird.

Die größten Aerzte sind darüber einig, daß es in manchen Fäl-