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unter einer einzigen Administration stehende Anstalt in finanziel­ler Beziehung mit weit geringeren Kosten unendlich bessere Resultate erzielt werden können, als wenn Privaten, Familien und Gemeinden sich einzeln noch so sehr anstrengen. DaS ist die Bedeutung der Assoziation!

Nur das will ich noch anführen, daß nach der Einrichtung eines Kantonalkrankenhauses das bürgerliche Krankenhaus eine ungleich größere Menge Kranker wird aufnehmen können, in­dem alsdann die neue Anstalt die meisten chronischen Kranken und alle Seelengestörten aufnimmt, und somit in dieMdurch vakant gewordenen Betten fieberhafte Kranke gelegt werden können. Es dürften voraussichtlich in jedem Jahre 100 Kranke mehr als bisher im Bürgerspital Unterkommen finden.

II.

Man hat jedoch bis jetzt die Nothwendigkeit eines KantonS- spitals an und für sich nicht bestritten. Nur das Finanzielle, die Herbeischaffung der Kapitalien zur Herstellung eines so um­fangreichen großartigen Neubaues und zur Erhaltung so vieler Individuen hat große Bedenken erregt. Der Plan, welcher der mehrerwähnten Broschüre beigegeben ist, war auf ein neues Gebäude berechnet, worin 66 Irre und 86 Invaliden uytergebracht werden sollten, mit der nothwendigen Absonderung der Ge­schlechter in den verschiedenen Abtheilungen der Jrrenheilan- stalt, der Krankenanstalt und Versorgungöanstalt. Ich habe mich noch nicht überzeugen können, daß man bei einem Neubau wesentliche ersparende Abänderungen wird treffen können, wenn man die Anstalt den Bedürfnissen gemäß Herstellen will.

Man hat aber in neuerer Zeit versichert, dass im Kanton, in geeigneter Lage, schöne, sonnige, umfangreich», cingeschloffene

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