TToruoorf.

Es ist bekannt, daß man in den ersten Tagen nach einem etwas wichtigen Vorfall nicht im Stande ist, eine genaue und unpartheiische Darstellung des Erlebten zu geben, indem der erste Eindruck mit diesen oder jenen Einzelnheiten unsere Phantasie noch zu lebhaft gefesselt hält, als daß wir das Ganze mit ruhi­gem Geiste überschauen könnten; zudem entgehen uns in solchem Zustande Thatsachen , die von besonderer Wichtigkeit sind oder wir lassen Manches aus, weil es uns unbekannt ist. Was dann an Wahrheit abgeht, sucht man gewöhnlich durch eine hochtrabende, schwülstige Sprache zu ersetzen oder man führt Aust tritte an, die sich nie zugeiragen haben wohl aber von der Phantasie gerne so ausgemalt werden, um die Aufmerksamkeit der Leser zu spannen.

Aus diesen Gründen geschah es, daß die Ab- faßung dieser Schrift erst einige Wochen nach dem Un­glück zur Hand genommen wurde, um mit ruhigem