vollkommen. Man war daher im Tunnel höchst zu­frieden, da bei dieser Ableitung der verdorbenen Luft die athembare in reichlichem Masse eindrang. Bon Mitternacht bis Donnerstag Morgen wurde das Feuer nicht unterhalten. Erst beim Arbeiter-Wechsel hielt man es für nothwendig, das gestern erfolgreiche Verfahren fortzusehen.

Am Vormittag ging die Arbeit überall in der Schmiede, den Stollen und Ausbrüchen ihren un­gestörten Gang. Gegen Mittag aber hörten die Schmiede ein Gepolter, welches vom Schacht herunterfallende Steine verursachten. Da dies früher schon oft, be­sonders bei Witterungswechsel, vorgekommen war, so legte man kein Gewicht darauf und ließ sich daher in seiner Arbeit nicht stören. Um die gleiche Zeit nahmen die Arbeiter im Stollen zwischen 16 und 17 zwei schnell auf einanderfolgende Windstöße wahr, die so stark waren, daß die Lichter von denselben beinahe ausgeblasen winden; deßwegen sich Alle darüber auf­hielten. Das Feuer im Ofen brannte lebhafter als vorher, und oben im Schacht hörte man einen Knall, gleich dem einer Kanone. Diese Vorfälle waren die Vorboten des nainenlosen Unglücks, das im Innern des Berges so viele Opfer verlangte. Die Möglich­keit war zwar noch immer vorhanden, alle Menschen-