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fchcn am folgenden Tag, Mittwoch den 3ten Juni, durchzukoinmen. Wirklich wurde schon Mittwoch Vormittags nach Bafel, Bern. Zürich, Aarau, Solo­thurn w. telegraphirt:Die Arbeiter haben diesen Morgen den Schuttkegel durchbrochen. Ein vor die Desfnung gestelltes Licht erlosch sofort in Folge starker Stickluft." Etwas später verkündete der Telegraph: Um 12 Uhr war der Durchbruch des Stollens so weit, daß Leute ans- und einsteigen konnten. Aber jenseits ist die Luft so verpestet, daß ein Vordringen ohne vorherige Ventilation nicht möglich ist." Man hatte sich getäuscht; der Stollen war noch nicht völlig durch den Schutt getrieben, sondern führte bloß in einen von Balkensperrung entstandenen, aber gleichwohl mit Stickgas gefüllten Zwischenraum. Wie man in denselben gelangte, gab man mit Signalhörnern ein Zeichen, aber, wie natürlich, keine Antwort erfolgte. Daraus wollte inan schon den Schluß ziehen, die Ein­gesperrten seien alle todt oder haben sich in die hintersten Stollen und Ausbrüche zurückgezogen. Bald aber wußte man, wie die Sache stand. Bevor jedoch weiter gearbeitet werden konnte, mußte die Luft des Stollens gereinigt werden. Nun waren noch 6 Fuß zu durch- brechen, was auch in einigen Stunden geschah. Der getriebene Stollen gestattete zwar den Zutritt hinter