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größten Vorsicht gehandelt haben. Fleisch, Oel und Wasser hätten sie auf lange Zeit vor dem Hungertod erhalten können.

Noch um 2 Uhr Nachmittags, als die Behörden zur gerichtlichen Todtenschau in den Tunnel gingen, war an dieser Stelle die Luft so verdorben, daß keine Kerzen, sondern nur ganz gute Oellampen brannten.

Die Einsargung im Tunnel und das Heraus­schaffen von sämmtlichen 21 Leichen dauerte wegen der Entfernung, in der sie lagen, und weil sie eine ziem­liche Strecke getragen werden mußten, bis nach acht Uhr Abends; deßwegen konnte die Beerdigung, die auf 7 Uhr angesetzt war, nicht mehr statt finden, beson­ders aber auch, da sich die Arbeiter widersetzten, nach dem Betzeitläuten noch die Begräbniß vorzunehmen. Die Menge, welche nach dem Tunnel geströmt war, und die in Trimbach und am Vegräbnißplatz selbst bis gegen 9 Uhr wartete, ging daher nach und nach aus­einander, um am folgenden Tag ihren Brüdern die letzte Ehre zu erweisen.

Schon spät wurde bei Fackelschein die Sektion an einer am besten erhaltenen Leiche gemacht. Man glaubte, durch diese den meisten Aufschluß über das Schicksal der 21, sowohl in Bezug auf die Todesarl, als auch die Zeit des eingetretenen Todes, erwarten