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So möchte dann vorliegende Schrift Jedem, der sich von der Wafferheilkunde zu unterrichten wünscht, sie kennen lernen will, um sich vielleicht über die Wahl der Kurart zu entscheiden, oder auch nur zu erinnern, wie ihm früher durch frisches, kaltes Wasser, jene Naturgabe, worüber so leichtsinnig hinweggegangen werden will, die Gesundheit wie­der gegeben worden, als Leitfaden dienen, und besonders Jene zur Besinnung bringen, welche ihr Heil nur in künstlich zubereiteten Medikamenten, vom Wasser aber nichts erwarten!

Ich darf nicht übergehen, hier auch von der Gegend, in welcher ich meine Anstalt errichtet, und begründet habe, Kenntniß zu geben, nachdem der Hilfebedürftige nur sehr selten sich in seiner Wohnung einer Wasserkur un­terwerfen kann, also eine hiezu besonders einge­richtete Anstalt besuchen muß.

Im Jahre 1844, nachdem mir die königliche Staatsregierung zur Errichtung derselben die Er- laubniß ertheilt hatte, habe ich hiezu in Thalkir- % chen, einem kaum eine halbe Stunde von der- niglich bayerischen Haupt- und Residenzstadt Mün- * - chen entfernten Dorfe, einen Grund von fünf baye- g, ischen Tagwerken angekauft, und noch in demsel­ben Jahre wurde von dem seither verstorbenen-