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niglich bayerischen geheimen Rathe, und Obersthof- meifter, Karl Grafen von Rechberg und Rothenlö­wen, dem besonderen Kenner und Verehrer der Wasserheilkunde, dann dem rühmlichst bekannten praktischen Arzte Joseph Büchner, und mir der Grundstein zu dem Gebäude gelegt, wovon nun auch bereits zwei Dritttheile vollendet sind.

Thalkirchen, ein in einem kleinen Thale am lin­ken Jsarufer gelegener, von sanft sich erhebenden Anhöhen begränzter, freundlicher Ort mit einer wahrhaft malerischen Aussicht auf^die Gebirge der bayerischen Hochalpen, und in das von Wiesenflä­chen, und Waldhöhen durchschnittene Jsarthal, zieht sich in ziemlicher Ausbreitung an den Jsar- höhen hin, zählt fünfzig Häuser, besitzt eine schöne Kirche, ein Schulgebäude, drei Gasthäuser, eine Mahl- Schneid- und Gypsmühle, einen Zement- und zwei Kalköfen, und wird täglich von zahl­reichen Einwohnern aus allen Ständen der Stadt München, und der Umgegend besucht.

Das Gebäude, in Mitte eines Gartens neu auf­geführt, hat eine Länge von zwei hundert und vier­zig Fuß mit der Fronte gegen Morgen, und ent­hält zwei und siebenzig freundliche, gesunde Zim­mer verschiedener Größe, einen Speisesaal, ein Billardzimmer, eine Küche, Keller, und sonstige Bequemlichkeiten zwanzig Schritte von diesem