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b) Eigenschaften deS Wassers.

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DaS Wasser, welches auf eine wundervolle Art über die ganze Oberfläche der Erde verbreitet ist, bezeich­net sich als das eigentliche Getränk für uns sowohl alS die Thiere. Der Mensch aber, größtentheilS auS Lü­sternheit, ging zu andern künstlichen Getränken über, die seiner' Gesundheit schaden und den Keim zu den zahllosen körperlichen Leiden und Nebeln legen, die sich über daS ganze Menschengeschlecht verbreiten. Waffer ganz allein eignet sich zum innerlichen und äußerlichen, diätetischen und medizinischen Gebrauche, ist aber ver­schieden in seinem inneren Gehalte und muß rein, weder zu weich, noch zu hart und frisch fein, um eS mit Nutzen anwenden zu können.

DaS Wasser ist ein Körper und jeder Körper hat seine Kräfte und Eigenschaften, gewisse Wirkungen hervorzubringen. DaS Wasser gehört zu den schwe­reren Körpern in der Natur und diese seine Schwere ist Ursache, daß die ins kalte Bad steigenden Personen anfänglich eine Bangigkeit und Beklemmug selbst am Kopfe fühlen, indem die Schwere desselben das Blut von den äußeren Theilen gegen die innern und gegen den noch freien Theil deS KopfeS antretbt.

DaS Wasser dringt gemäß seiner Dünne und Feine in die dichten Körper einiger Metalle, durch welche selbst unsere dünne Luft nicht dringen kann; daher kaltes Wasser dünner sein muß als warmes; denn durch die Wärme verfliegen die feinsten Theilchen derselben und dann lehrt die Erfahrung, daß das kalte Wasser wirk­lich durch solche enge Räume dringe, welche daS heiße nicht durchdringen kann.

8. 9.

DaS Wasser muß möglichst frisch und soeben aus dem Brunnen geschöpft sein, folglich seinen Brunnengeist, seine Lebenslust bei sich haben, waS eigentlich daö Heil­kräftige ist, daher ein Wasser stundenlang an kühlem