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scheu und reifen Obst ist eine gewisse Schärfe wahr­zunehmen, welches man an den Messern beobachtet, mit welchen man daS Obst schneidet. DaS frische Obst ist zwar öfters eine Arznei Md gleichsam ein Gegengift wieder alle alkalischen, faulen, gallhasten und hitzigen Säfte, die nicht selten bei Mikllchen Personen zu fin­den sind. ES leistet in einMn, mit innerlicher Entzün­dung begleiteten Zufällen auch nur durch ihre Erfrischung gute Dienste, wie denn schon Mancher sich an Kirschen, Pflaumen, Pfirschen, Weintrauben u. s. w. gesund ' gegessen hat.

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Die Befolgung einer strengen Diät ist für Unterleibs­leidende von großer Wichtigkeit und oft schon im Stande, die Hämorrhoiden zu heilen. Ist Unmäßigkeit im frü­heren Leben die Ursache der Krankheit gewesen, so ist eS um so nöthiger und wirksamer zur Heilung, wenn eine strenge LebenSordnung eingeführt wird. ES ist da­mit keineswegs gesagt, daß man sich einer Hungercur ^ unterwerfen soll, im Gegentheil, im Bereich der Was­serkur finden selbe nie statt, vielmehr soll man im Essen daS rechte Maß halten, wie eS dem körperlichen Zustande eines jeden Kranken. angemessen ist.

Die Diät muß überhaupt eine leichte und mild näh­rende sein, da eS sich besonders darum handelt, die ge- ß schwächten und verstimmten VerdauungSwerkzeug zu stär- * ken und ihnen Mittel zu verschaffen, um gute Säfte be­reiten zu können. Schwer verdauliche, blähende, fette, saure, scharfe, gewürzte Speisen sind durchaus zu ver­meiden; eben so warme, erhitzende und aufregende Ge­tränke. Im Ganzen gewöhne man sich daran, die Spei- ' sen und Getränke mehr kühl als warm zu genießen.

Wer in einer Wasserheilanstalt seine Kur durchmacht, hat nichts zu befürchten, sich in Hinsicht der Nahrungs­mittel an der Gesundheit zu schaden und sich nur genau an die Regeln zu halten, die in einer solchen Anstalt K i vorgeschriebe» sind. Hat der Kranke die Kur überstan-^H