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i* den ist er vom Arzte freigesprochen, dieselbe zu ver- it lassen, so ist zu erwarten, daß sich ein derlei gewesener st und nun hergestellter Patient an eine feste Ordnung in ft seiner Lebensweise halten wird, er wird daS Wasser nie n mehr von seinem Tische emftrnt halten, l- DaS beste Frühstück ist frische kalte Milch, Butter l- und Brod dem wenig Honig beigegeben ist. Der

g Genuß alles Warmen schwächt den Magen, der deS

r, ^ Kalten stärket ihn; cS ist freilich einem verweichlichten d ' Magen die erste Zeit des UebergangeS von warmer Diät zu kalter äußerst empfindlich und beschwerlich; aber bald wird eS Gewohnheit, man erstarket auf wunderbare Weise. Die Erfahrung hat die Wchlthat kalter und

* sehr abgekühlter Speisen aufs Vollständigste bestätiget.

'* Personen, die im hohen Grade an Verdauungsschwäche

* litten, wurden durch Monatlange kalte Diät hergestellt.

* Im allgemeinen glaubt man, daß die Milch x verschleime, daS kann aber nur von einer gekochten Milch

* j gesagt werden. Sobald man sich an die Milch gewöhnt

t hat, empfindet man ihre Wohlthätigkeit für den Magen,

* indem fie die gedeihlichsten aller Nahrungsstoffe enthält.

| Wer aber seinen Widerwillen gegen die Milch nicht be-

' zwingen kann, der Frühstücke nach dem Wassertrinken

entweder nur Butterbrot) allein, oder er genieße statt ' Milch kalten Braten, oder was ihm sonst von kalter

\ f Speise munden kann. Besonders ist Kaffee zu vermei-

' den. Wie jede, so bedingt die Kaltwasserkur eine strenge

Diät d. i. der Patient soll zwar nicht Hunger leiden, aber nur einfache Speisen und diese nicht im Ueber- maaße genießen, wie sie dem individuellen Zustande des-, > selben passen. Sehr warme, erhitzende, saure und rei- . zende Speisen müssen vermieden werden. Caffee, Wein, Thee, Bier und andere erhitzende Getränke wirken doppelt schädlich, einmal weil sie die Verdauungsorgane reizen und dann besonders dadurch, daß sie die während der ohnehin sehr große Aufregung vermehren und gesähr- »iche Zufälle erzeugen können.

^ DaS Trinken geschehe reichlich, und richte sich nach

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