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zum Ankleiden überzugehen, vermeide aber höchlich sich noch einmal zu Bette zu legen.
Durch das viele Waschen und Baden wird die Haut so gestärkt, daß ihre Funktionen in Bezug der Ausdünstung höchst vortheilhaft auf den Körper und die Stimmung des Gemüthes wirken. Außerdem wird durch das Trinken und überhaupt durch das vielfache Abkühlen daS Blut ruhiger. ES tritt ein gewisses Wohlbehagen in seinem ganzen Zustande ein, was außerordentlich günstig auf die Stimmung des Kranken wirkt, seine Hoffnung auf Genesung belebt.
Die Wirkung des Wassertrinkens wird nur noch mehr unterstützt durch den äußeren Gebrauch, d. i. durch Waschungen und Bäder — erstere sind, wo möglich alle Tage, in jeder Jahreszeit vorzunehmen, entweder am ganzen Leibe, oder doch wenigstens an Kopf, Brust, Armen und am Oberleibe. Die angemessenste Zeit zu den Waschungen sind die Morgenstunden und die Zeit vor dem Schlafengehen. Man wascht sich gewöhnlich mit einem Schwamme, noch besser ist,- sich der flachen Hände zu bedienen und mit kaltem Wasser sich damit einzureiben. Man muß sich von nichts abschrecken lassen, sondern hierin herzhaft fortfahren und man wird von allen rheumatischen Anfällen befreit bleiben. Diese Waschungen sinh daS vorzüglichste Mittel der zu bewahrenden Fülle unMSchönheit. Reine, faltenlose Haut, rosige Wangen, Mkße Zähne, feurige Augen, voller Busen, runde Arme, überhaupt spätes Altern, sind die vorzüglichsten Wirkungen des kalten WaschenS beim weiblichen Geschlechts, welches sich diesertwegen nicht lange bedenken soll, sich über die kleinen Unbequemlichkeiten htnauSzusetzen.
Bon den Waschungen deS Oberleibes geht man bald auf jene des ganzen Körpers und von diesen auf die allerdings viel kräftigeren kalten Bäder über, nachdem man sich früher an reichliche Begießungen mit kaltem Wasser gewöhnt hat. Hiebet stellt man sich gewöhnlich in eine Wanne oder großes Schaff und läßt sich das
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