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die Poren (Schweißlöcher) schließt, daß aber die Wärme erzeugende Nachwirkung sie bald öffnet und die Ausdünstung dann mit erneuerter Thätigkeit wieder vor sich geht. Bei einem warmen Bade ist es gerade das Ge- gentheil,' da daS warme Wasser die Poren nicht öffnet, sondern vielmehr schließt, die Ausdünstung also gehindert ist.
Vor und nach vollbrachter Waschung muß fleißig fri- ! scheS Wasser getrunken werden. 1
Noch ist hier zu bemerken, daß eS von großem Nutzen ist, wenn man sich nach einer solchen Waschung oder nach jedem Vollbade gar nicht abtrocknet. Nur das Gesicht, Kopf und Kopfhaare werden abgetrocknet. Man verweilt kurze Zeit und man wird sehen, wie sich die Wassertropfen in die Haut einziehen, wodurch die gute Wirkung auf den höchsten Grad gesteigert wird.
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Wer lernen will, sich täglich mit kaltem, frischem Brun- ! nenwasser am ganzen Leibe zu waschen, der nehme einen großen Badeschwamm zum Oberleibe und einen großen leinenen Lappen zum Unterleibe, Flanelllappen erst zum trockenen Abreiben, dann Tuchlappen zum nassen Etnreiben. Ist man noch verwöhnt, so fange man mit lauem Wasser an und > fahre sogleich mit kaltem nach. DaS Gefäß oder Schaff sei I so viel möglich tief mit frischem Brunnenwasser, worin noch der frische Brunnengeist sich befindet, gefüllt.
Man reibe sich das frische Wasser geschwind und stark in die Haut ein, daß sie darüber heiß und roth wird, so gut man eS immer vertragen kann, sodann fange man oben am Kopfe an, wasche denselben ringsum ' mit Hülfe des Schwammes — alsdann Hals, Hände und Arme, die Brust und Unterleib, den Rücken und fahre fort, bis Schenkel und Füße abgewaschen sind. | Es ist gut, nach einer Pause unabgetrocknet ins Hemd zu schliefen, die Füße ebenfalls nicht abzutrocknen, damit die Haut daö Wasser gehörig aufsaugen kann. Das Gesicht, Kopf und Kopfhaare und die Hände machen | davon eine Ausnahme. So vorbereitet bemühe man sich !
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