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selbem zu stehen im Stande war, neben Arznei - wurden auch Hausmittel, die einen wie die anderen aber ohne allen Erfolg versucht.

In diesem Zustande wurde fie am 24. Januar 1849 in die Anstalt gebracht und folgende Kur angewendet:

510 nasse Ueberschläge über den Fuß, welche Tag und Nacht gewechselt wurden

3 nasse Einpackungen

.r.. 19 trockene zum Schwitzen und

5k Vollbäder, hiebei auch täglich 3 Maß Wasser getrunken.

Nach 14 Tagen fühlte fie bereits Besserung eintreten, so daß sie daS Bett verlassen und ohne Schmerzen im Zimmer auf- und abgehen konnte. Die Geschwulst deS Fußes verlor sich, die Wunde heilte gänzlich zu. Nach 50 Tagen war die Heilung vollständig, und am 15. März nach 50 Tagen konnte sie die Anstalt verlassen.

37.

(Heilung von einem drei Jahre lang an­haltenden Tripper.)

N. N., 30 Jahre alt, war drei Jahre lang mit einem Tripper behaftet^ wovon er, obgleich alle allopathischen Mittel angewendet wurden, nicht befreit werden konnte; vielmehr war sein körperlicher Zustand immer schlechter geworden. Er sah sich daher genöthiget, sein Heil in der Wasserkur zu suchen. Er besuchte die Anstalt am 27. Februar 1849 und gebrauchte folgende Mittel:

83 Vollbäder

37 Sitzbäder

43 trockene Einpackungen znm Schwitzen nebst täg­lichen 4 Maß Wasser trinken.

Nach 45 Tagen war daS Uebel gehoben, und am 12. April konnte er geheilt die Anstalt verlassen.

38.

(Heilung deS Podagra.)

N. N., 46 Jahre alt, hatte in ftüheren Jahren mehr-