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malS einen Anfall von Podagra und ward jedeSmal durch ärztliche Hilfe gebessert. In Folge der Zeit wiederholte sich der Anfall, welcher 9 Monate hindurch dauerte, ihm das Gehen unmöglich machte, viele und große Schmerzen verursachte und alle ärztlichen Mittel blieben ohne Erfolg; am 3. September 1849 ward N. N- in die Anstalt gebracht. ES wurden 24 Vollbäder —
41 Einpackungen zum Schwitzen angewendet, und die kranken Theile mit
272 nassen Ueberschlägen belegt, übrigens dem kranken täglich 8 Maß Wasser zu trinken verordnet.
Nach Verlauf eines Monats konnte er sich wieder frei bewegen und gehen; er erhielt feine frühere Gesundheit wieder, und verließ nach 43 Tagen den 13. Oktober die Anstalt so gesund, daß nicht eine Spur seines früheren UebelS mehr zu finden war.
39.
LHerr^ug von BlutauSwurf.)
N. N., 33 Jahre alt, ward wa^rid 8 Monaten öfters mit einem BlutauSwurf befallen, welchen er fich jedeSmal nach einer Anstrengung durch anhaltendes Sprechen zuzog; er sah sich daher genöthiget mehrmals eine Aderlaß vorzunehmen, Medicln zu nehmen und strenge Diät zu halten. Demungeachtet verschlimmerte sich das Uebel, daher ihm von feinem Arzte als das einzige Mittel angerathen wurde, das Bad Kreuth zu besuchen, welches er auch gebrauchte. Sein Zustand verschlimmerte sich aber dort dermaßen, daß der BlutauSwurf um die Hälfte stärker wurde, sich noch dazu eine Heiserkeit gesellte, daß daS Uebelste zu befürchten war. Nach wiederholt fortgesetzter ärztlicher Behandlung, welche ohne allen Erfolg war, ergriff N. N. daS letzte ihm noch offenstehende Mittel, die Wasserkur. In dieser Absicht, begab er sich in die Wasserheilanstalt in Thalkirchen, in welche er am 29. August 1849 etntrat. In den ersten 8 Tagen ward nur Wasser getrunken,

