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mußte alle anwesenden Kurgäste in Erstaunen setzen. ] Voll Muth und Fröhlichkeit mit allen Segenswünschen '
begleitet, kehrte N. N. in die Arme ihrer Aeltern und 1 Geschwister zurück den 21. September 1850. 1
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(Heilung des schwarzen StaarS.) ?
N. N., 30 Jahre alt, genoß einer anscheinend dauerhaften Gesundheit, war aber durch sein Geschäft immer den Wirkungen großer Feuer und starker Hitze auögesetzt, trank nie Wasser, und löschte seinen Durst immer mit Bier, seine Augen wurden bei dieser Lebensweise geschwächt, und er sah sich genöthiget ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen — indessen auch eine neunmonatliche ärztliche Behandlung brachte keine Besserung, daS Uebel verschlimmerte sich vielmehr, daß er zu seinem Geschäfte unfähig, und daS Augenlicht so geschwächt wurde, daß er nur auf sechs Schritte Jemanden erkennen konnte. Ueberall, wo er hinsah, schien ihm Alles voll Nebel und Rauch zu sein, obgleich man bei näherer Untersuchung an seinen Augen nicht erkennen konnte, t daß ihnen etwas fehlen sollte. Er war auch nicht im Stande eine Brille aufzufinden, die seiner Sehkraft zuträglich gewesen wäre. In dieser traurigen Lage kam N. N. im December in die Anstalt. Seine Kur bestand in Anwendung von 204 Vollbädern —
76 Einpackungen —
57 Tage langem Gebrauch der Neptunsbinde um den Unterleib, welche täglich 6 Mal erneuert wurde. ES mußte viele Bewegung m freier Luft gemacht werden, und täglich wurden 7 Maß Wasser getrunken.
Nach 14 Tagen zeigte eS sich, daß N. N. schon nach jedesmaligem Vollbade eine halbe Stunde lang lesen konnte, welches ihm viele Hoffnung machte. Später hielt die Sehkraft länger an bis auf eine Stunde — nach drei Monaten steigerte sich die Sehkraft bis auf drei Stunden; es kam'auch später der dicke Nebel nie

