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Er gebrauchte nicht allein Medicin, sondern eS wurden auch Bäder angewendet, und in 2 Krankenhäusern alle mögliche Kuren durchgemacht. Weil sich aber daS Nebel immer mehr verschlimmerte, und durch vieles Leiden^ sein Körper sehr heruntergekommen war, sah er sich genöthiget seine Zuflucht zur Wasserheilanstalt zu nehmen, woselbst er am 20. Juli 1846 ausgenommen ward.
Anfangs wurden Sitz- und Regenbäder angewendet. Nach 14 Tagen stellte sich ein heftiger Nachtschweiß ein, worauf Einpackungen und Vollbäder abwechSlungS- weise gebraucht wurden. Anfangs war der Schweiß sehr pappig und kleberig, später gab er einen sehr scharfen nach Medicin riechenden, stinkenden Geruch von sich, so daß man erkennen konnte, daß das Schwitzen sehr nothwendig war. Da der Schweiß von Woche zu Woche häufiger wurde, so, daß nach Verlauf von drei Monaten mit aller Gewalt dem übermäßigen Schwitzen Schranken gesetzt werden, und 4 Wochen lang nichts, als gebadet und Wasser getrunken werden mußte. Auch jetzt wollte das Schwitzen nicht Nachlassen; im Gegen- theil eS konnte durch alle Vorsicht nicht verhindert werden, und eS stellte sich nach weiterem Einpacken der Schweiß in solcher Menge ein, daß täglich die Schwitzdecke um 4 Pfund schwerer wurde.
Dieses Schwitzen, und der Gebrauch zweier Vollbäder und eines Sitzbades wurden abermals 4 Wochen lang täglich fortgesetzt, auf welches ein sehr beißender Ausschlag am Körper sich einstellte, welcher mit Fieber verbunden war. Von jetzt an ward N. N. in nasse Leintücher eingepackt, täglich in 2 Vollbäder gebracht, und hiemit 3 Wochen lang fortgefahren, bis sich der Ausschlag wieder abgeheilt hatte, und sich einige Furunkeln zeigten, welche nach Verlauf von 4 Wochen wieder abheilten.
Nun mußte zum dritten Male das Schwitzen erneuert

