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werden, auf welches sich nach 8 Tagen eine Diarrhöe einstellte, so daß er täglich 1015 mal zu Stuhl gehen mußte, durch welches ein brauner stinkender Unrath in Menge sich entleerte. ES konnten täglich nur 2 Voll­bäder und das Wassertrinken angewendet werden, und so dauerte die Diarrhöe und gleichmäßige Behandlung 7 Wochen lang anhaltend mehr oder weniger fort.

Während dieser Zeit hatte der Kranke am Körper unbe­deutend ab- und abwechslungsweise auch zugenommen. Auch der Schmerz blieb sich mehr oder weniger gleich. Nachdem die Diarrhöe nachgelassen hatte, stellte sich aber­mals unwillkürlich der Schweiß ein, und die Kur mußte wieder begonnen werden. Jedoch während des Ver­laufes von 5 Wochen nahm der Schweiß zusehends ab, verlor allen übelriechenden Geruch und stellte sich endlich ganz ein. Jetzt besserte sich auch das Uebel am Steiß­bein; die Schmerzen ließen nach, daö Sitzen und Lie­gen machte ihm keine Beschwerde mehr. Mit kalten Bädern und Wassertrinken wurde fortgefahren, und die lang ersehnte Heilung erfolgte endlich nach 11 Monate lang anhaltendem Kur-Gebrauch.

N. N. verließ ganz hergestellt die Anstalt, und seit dieser Zeit hat sich keine weitere Spur mehr von Bein- sraß und Schmerz eingefunden.

79.

(Heilung von Kopfschmerzen.)

N. N., 29 Jahre alt, litt seit Jahren an Hämor- rboidalbeschwerden, welche öfters in sehr starke Kopf­schmerzen auSarteten, so daß eine Masse von Medicin und anderen Heilmitteln gebraucht wurden, daS Kopf­weh hingegen sich so sehr steigerte, daß eS in Melan­cholie und Schwermuth überging, und man sich alle Mühe geben mußte, zu verhindern, daß er in solch ei­nem Anfalle sich nicht selbst daS Leben nahm.