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(Heilung von Zahnschmerzen.)
N. N., 46 Jahre alt, litt den 6. Juli 1849 schon über den dritten Tag anhaltend an gesteigerten Zahnschmerzen, so, daß er die ganze Besinnung verlor und unsägliche Leiden zu erdulden hatte. Die Anwendung der kalten Bäder half nur auf eine halbe Stunde, und steigerte sich der Schmerz nach diesen nur um desto mehr.
Bet der Untersuchung ergab sich, daß derselbe mehrere schadhafte Zähne hatte, und schon längere Zeit mit Zahnschmerzen geplagt war.
Die Behandlung nahm ihren Anfang damit, daß man nasse Umschläge von außen auf die leidende Wange legte, zugleich aber auch ihm in den Mund nicht ganz kglteS Wasser zu nehmen beorderte, waS so lange in selben zu behalten war, bis es ganz warm und schlei- micht geworden, eS wurde hierauf auSgespuckt, und von neuem auf gleiche Weise so lange fortgefahren, biS einige Linderung deS Schmerzes eintrat; hierauf ließ man denselben in wollene Decken drei Stunden lang schwitzen und das Vollbad gebrauchen, wornach der Schmerz mehrere Stunden lange nachließ, und sich nach dreitägiger Wiederholung dieser VerfahrungSweise gänzlich verlor, so, daß er die schadhaften Zähne zum Essen ohne alles Schmerzgefühl gebrauchen konnte, auch die kälteste Luft keine weitere Einwirkung mehr auf dieselben hatte, eS hat sich auch seither kein weiterer Schmerz wieder eingestellt, muß jedoch bemerkt werden, daß selber schon vor und nach dieser Kur sehr häufig kalte Bäder angewendet hat.
87.
(Heilung eines gastrischen Fiebers.)
N. N., 42 Jahre alt, bekam den 14. November 1850 ein so starkes Kopfweh, daß er fast die Sehkraft verlor.

