9

einander ihr Schicksal. Was sorgen Ew. Hochwürr Len Gnaden weiter, sagte Karl Richter; alles, was ich habe, steht zu Ihrem Befehl; lassen Sie uns nur Gott danken, daß er Sie zu mir geführt hat, denn wie leicht hätten Sie vor meinen Hause vorr beigehen können, da wir beide Wichts von einander wußten, und ach! dann wäre Ihr Schicksal viele leicht sehr hart gewesen! Doch weg mit diesem Gedanken! Er ist zu traurig. Ich will und muß rnich freuen, daß ich meinen ehemaligengroßen Wohlthäter in meinem Hause habe. Komm her, liebe Frau und sieh, so rief er seiner jungen und freundlichen Frau zu, als sieebm in die Stube trat, sieh, dieß ist der menschenfreundliche und mitleidige Herr Bischof, der mich armen Jungen, wie ich dir so oft erzählt habe, so gnädig auf und annahm, als ich von allen Menschen verlassen zu seyn schien. Sorge ja in allen Stücken für die Bequemlichkeit und Pflege dieses meines größten Wohlchaters. Ew. Hochwürden Gnaden kommen nicht eher wieder aus meinem Hause, als bis Sie sicher nach Paris zur rückreisen und den Besitz des Ihrigen wieder unger krankt antreten können.

Es wurde hierauf dem Bischof das beste Zimmer im Hause eingeräumt, er in der Regel mit Richr ter und dessen Fran an einem Tische, weil er dieß wünschte; oft fuhr er mit seinem wohlthätigenWirr the spatzieren, und dieser- wutde nie müde, ihm ohne